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| Marc Haunschild |
| Die Fragen | Die Antworten |
| Name? | Marc Haunschild |
| Alter (1999)? | 29 |
| Veröffentlichungen in Zeitschriften/Büchern? | 'Am Anfang war es Liebe' (AIDS-Roman)1995/ 1992 - 1995 Herausgeber von 'Der Rattenfänger - Zeitung für Kunst und Literatur'/ Seit Januar 1998 bisher jüngster Vorstand des Bezirks Bonn/Rhein-Sieg/Euskirchen im Verband deutscher Schriftsteller in der IG Medien |
| Kannst Du Angaben zur Entstehung deines Schreibens machen? | Mit dem Schreiben
begann ich im Alter von 16 Jahren, nachdem mir mein
Mitschüler Heinz Ratz gestand, ein Dichter zu sein.
Selber schuld. Denn: Das fand ich so stark, daß ich auch
gleich zu Feder und Papier griff und ihm nach ein paar
Wochen einen Stapel voll frühreifen Gestammels
hinknallte, den er freundlichweise las und lobte. Jetz
gab es kein Halten mehr. Mein Erstlingswerk mit dem
verheißungsvollen Titel 'Affen, Schlangen und Agenten'
habe ich in der Linie 16 des VRS liegen gelassen - zum
Wohle der literarischen Welt. Brauhte ich dafür nur
sechs Wochen, nahm ich mir für meinen nächsten Roman
'Die Seuche' (erschien als 'Am Anfang war es Liebe' schon
drei Monate Zeit. Dann entstand zusammen mit Heinz Ratz und Iris von Rottenburg der dreiteilige Roman 'Der Mörder'. Es folgte eine Unzahl von Romanfragmenten, denn mehr als drei Monate hielt ich es damals nicht mit ein und demselben Text aus - und die Dinger wurden einfach nie rechtzeitig fertig - immerhin hatte ich mit denen mehr Geduld (oder die mit mir), als meine Freundinnen. Die Beziehungen hielten nie drei Monate. |
| Was bedeutet dir Literatur? | Aufgrund meiner nur
sehr kurzfristigen Ausflüge in die Damenwelt, hatte ich
sehr viel freie Zeit. Wa tun? Also nahm ich mir die
Schreibmaschine vor. Inzwischen haben wir uns aneinander gewöhnt, die Muse und ich. Ich arbeite für sie, und sie küßt mich hin und wieder, damit ich bei dr Stange bleibe |
| Traumziele als Autor/Sonstiges Interessantes | Mit der Schreiberei
genug zu verdienen, daß ich davon in einer Datscha in
Masuren leben kann oder am Dnjepr odr in Prag -
wenigstens sommers. Im Winter käme ich dann hierher
zurück und würde Euch vorlesen, was mir an den Seen, am
großen Fluß oder im Schatten des Hradschins durch den
Kopf gegangen ist. Ein Winetrmärchen. Sonstiges Interessantes: Da gäbe es ja so viel zu sagen - aber ich denke es reicht. Viel Spaß mit den Texten - sie sind immer auch ein Teil von mir. Da werdet ihr zwischen all den bunten Scherben auch die eine oder andere Perle finden. |
| Wo kann der interessierte Leser noch mehr von dir lesen? | http://www.haunschilde.de |
| erreichbar | Email: marc@haunschilde.de |
| Literatur auf diesen Seiten | |
| Alleine
in der Nacht |
schmerzende Fragen des Außsenseiters an sein Deutschland |
| Draußen | Diese Geschichte entspringt einem jener Gedanken, die beginnen mit: Was wäre, wenn ... - ich einfach alles hinschmeiße? |
| Hat man so etwas schon gehört | Auch eine "Was wäre wenn"-Geschichte... Diesmal: Gedanken ungewollt hervorgerufen - oder die Ironie der Versöhnung... |
| Wasserschleier | Diese Geschichte stammt aus "Die kleinen und kleinsten Geschichten und Geschichtlein aus dem alten Prag".Im Grunde genommen sind es gar keine Geschichten. Es handelt sich dabei in den meisten Fällen vielmehr um Miniaturen, die eine Straßenszene, eine Person oder einen Tag in Prag beschreiben. Nichtsdestotrotz werden hin und wieder auch Geschichten erzählt. Ein Beispiel dafür ist "Die Lauscherin" |
| Abend inFrankfurt | Wunsch nach Macht äußert sich darin, daß selbst der Beschämte über Tod und Leben des Spötters entscheiden kann. Haß, Verzweiflung, gekränkte Eitelkeit sind die Attribute dieser Tat. Nietzsche mal wieder: "Was ist Dir das Menschlichste? - Jemandem eine Scham zu ersparen." |
| Abschied | Als ihn seine damalige Freundin nach drei seiner schönsten Jahre in vertrauter Zweisamkeit verließ, entstanden diese selbstmitleidigen Verse. |
| Der Starke tritt an Land | Gedicht aus dem Zyklus "Zwei einsame Menschen", in dessen erstem Teil "der Starke", im zweiten Teil "der Empfindsame" beschrieben wird, wobei die erste Figur an den Zarathustra von Nietzsche angelehnt ist, wohingegen der zweite Teil sich an Rilkes Gestalten orientiert. |
| September | Der Tod spielt in
Haunschilds Leben eine wichtige Rolle. Früh hat er sich
seine Mutter geschnappt und dann den einen oder anderen
Bekannten. Seit seiner Tätigkeit im Krankenhaus, sind
sie gute Bekannte... Dieses Gedicht entstand, nachdem der düstere Verführer einer Freundin den Verlobten ausspannte. |
| Fröhliche Runde | Was man halt manchmal in Kneipen und Büros, in Aufsichtsräten und unter den Brücken, auf der Straße und im Bundestag so zu hören bekommt. |
| Dunkle Tage | Gedicht in einer sehr schwierigen Situation eines Freundes geschrieben |
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Diese Lyrik wurde im April 1999 in die Kehrrichtseiten gestellt. Die letzte Überarbeitung erfolgte am 15.April 1999. Das copyright liegt bei der Autorin/dem Autoren. Fragen und Anregungen in Bezug auf Seitengestaltung und Inhalt können sie auch auch den Herausgeber der Seiten üer email oder auf dem normalen Postweg richten: zauberhaft1@gmx.net oder Kehrricht/A.Büngen, Bachstraße 4, 26197 Großenkneten