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  Sugar Ray
 

 

Die Fragen Die Antworten
Name? Sugar Ray
Herkunft/Beruf und andere persönliche Angaben? Am Ammersee geboren, in Augsburg wohnhaft, Referendar

Abitur am Gymnasium Weilheim i. Obb., Jurastudium an der Uni Augsburg, "A man´s got to do, what a man´s got to do" (Zitat John Wayne);

Lebensmotto: "Ich lebe das Leben das ich liebe und darum liebe ich das Leben, das ich lebe." – nicht immer leicht einzuhalten; In Krisenzeiten: "Just do it"

Alter 1974
Veröffentlichungen in Zeitschriften/Büchern Nada. Hoffentlich kommt´s noch! Ich schreibe schon seit einer halben Ewigkeit an meinem Roman und habe bei allem aufrichtigen Idealismus keinen sehnlicheren Wunsch als mit meinem Hobby (wohl mehr als das) das nötige Geld zum Leben zu verdienen.
Kannst Du Angaben zur Entstehung deines Schreibens machen? Ich schreibe seit meinem 15. Lebensjahr. Ein frühes Berufsziel war es Sportjournalist zu werden. Doch schon bald habe ich mich als Geschichtenschreiber versucht. Natürlich waren die ersten Versuche kläglich, doch mit wachsender Übung, Erfahrung und gelegentlicher Melancholie wurden die Gedanken klarer. Heute finde ich zu wenig Zeit für mich und mein Textverarbeitungsprogramm (diesem habe ich es sicher auch zu verdanken, das ich überhaupt schreibe. Ich kann mir nicht vorstellen, daß ich die Fähigkeit beziehungsweise die Geduld hätte mit Schreibmaschine oder mit der Hand zu arbeiten – Gott schütze den Erfinder des Computers und der Textverarbeitung).

Lyrik kam irgendwann von alleine und ist geblieben.

Besonders verehrte oder gern gelesene Autoren? Noch immer verehre ich den Autor, der mich durch meine Teenagerjahre begleitet hat: Stephen King. – "The Stand – Das letzte Gefecht" halte ich für Welt(bewegende)-Literatur. Über seine Inhalte kann man zweifellos streiten. Immerhin bringt er Millionen Jugendliche weltweit dazu überhaupt ein Buch der Glotze vorzuziehen.

Kerouac ("On the Road – Unterwegs" – heißer Buchtip!) liebe ich!

Dan Millman schreibt viel wahres, aber auch Klaus Kinski hat beste Bücher geschrieben. Carl Amery – ohne Worte!

Dostoijewski und Tolstoi sind eine Qual, lassen aber dem Leser, der gerade meint er müßte seinen Horizont erweitern, sehr geschickt keine Möglichkeit zur Flucht aus ihren Büchern. Ansonsten lese ich bevorzugt (Auto-) Biographien.

Was bedeutet dir Literatur? Nach und nach wurde ich mehr fähig die Grenzen, die jeden Schreiber zermürben zu durchbrechen. Diese nämlich, welche die Gedankenimpulse daran hindern über Hals, Schultern, Ober- und Unterarme direkt und ungesiebt, so pur wie möglich über die Finger und die Tastatur direkt in den Speicher des Computers zu fließen. Der Lernprozeß diesbezüglich wird aber nie abgeschlossen werden.

Leider habe ich momentan sehr wenig Zeit zu schreiben und hätte es manchmal schon fast aufgegeben. Am liebsten würde ich manchmal alles liegen und stehen lassen und einfach NUR schreiben. Doch dies ist in der heutigen Leistungsmaschinerie, welche sich Leben nennt, quasi unmöglich. Eben dieser alltägliche Druck, so habe ich selbst bei der Lektüre meiner Schriften festgestellt, ist Hauptinhalt meines Kämpfens und Schreibens.

Nur durch Kunst und speziell durch Schriften war und wird es auch in Zukunft möglich sein Systeme zu verändern, zu verbessern, zu erneuern. Politik und Macht dienen nur der Aufrechterhaltung eines grundsätzlich längst veralteten Status Quo. Doch Kunst hat den Vorteil an keine Zwänge gebunden zu sein und kann somit Visionär wirken. (Man denke an Schriften wie die Bibel oder das Kapital, auch wenn man diese nicht unbedingt als Kunst bezeichnen muß, so sind sie in jedem Falle Werke).

Zur Lyrik fand ich über die Traurigkeit, welche jeden manchmal ob der allgegenwärtigen Probleme dieser Welt ereilt. Ich betrachte sie primär als MEIN Ventil. Wenn das, was ich schreibe auch anderen gefallen sollte, um so besser!

Hast du besondere literarische Vorlieben? Ich würde überhaupt gerne irgendwann einmal veröffentlichen. Bei einem guten Verlag ein optisch ansprechendes Buch heraus bringen.

In diesem Zusammenhang finde ich es äußerst bedenklich, daß ein neuer Autor heute an einen Verlag viel Geld zahlen muß, daß er überhaupt gelesen wird. Man bedenke wie viele hervorragende Werke in privaten Schubladen verstauben, obwohl sie eventuell die Stärke hätten einzelne oder ganze Gesellschaften weiter zu bringen. Diese Einstellung mag vielleicht blauäugig wirken, doch finde ich, daß Verlage allein schon aus dieser gesellschaftlichen Verpflichtung heraus ihnen dargebotene Bücher zumindest kostenfrei lesen sollten. Gott sei Dank gibt es im Internet nun aber solche Foren wie diese Seite. Der Fortschritt hat auch Gutes.

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erreichbar Sugar_Ray_99@gmx.de
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Diese Lyrik wurde im April 1999 in die Kehrrichtseiten gestellt. Die letzte Überarbeitung erfolgte am 26.April 1999. Das copyright liegt bei der Autorin/dem Autoren. Fragen und Anregungen in Bezug auf Seitengestaltung und Inhalt können sie auch auch den Herausgeber der Seiten üer email oder auf dem normalen Postweg richten: zauberhaft1@gmx.net oder Kehrricht/A.Büngen, Bachstraße 4, 26197 Großenkneten