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Kehricht Gesellschaft und Literatur im Netz |
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stefan t. pinternagel |
es ist so |
| es ist einfach so |
| ist jeder dritte satz |
| von ihm, |
| dabei weiß er |
| ja gar nicht, |
| ob's auch anders |
| sein könnte, |
| dieser hinnehmer |
| akzeptant; |
| daß das morgenrot |
| auch grün |
| sein könnte, |
| das gras weiß, |
| der schnee bunt, |
| - was er ist -; |
| daß mike nicht |
| an aids |
| &conny nicht |
| am h gestorben |
| wäre, |
| daß der wald nicht |
| krank sein müßte, |
| die robbenbabys |
| ihr fell behalten |
| dürfen |
| es ist einfach so |
| meine fresse |
| bomben in dublin |
| hungertote, |
| strom aus der |
| steckdose, |
| musik von cd, |
| sprechen via satelit, |
| nein - ich nehme |
| es nicht hin, |
| es ist einfach nicht so |
| wie es ist |
| & arbeite daran, |
| auch morgen noch |
| entsetzbar zu sein. |
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Diese Lyrik wurde im April 1999 in die Kehrrichtseiten gestellt. Die letzte Überarbeitung erfolgte am 4.April 1999. Das copyright liegt bei der Autorin/dem Autoren. Fragen und Anregungen in Bezug auf Seitengestaltung und Inhalt können sie auch auch den Herausgeber der Seiten üer email oder auf dem normalen Postweg richten: zauberhaft1@gmx.net oder Kehrricht/A.Büngen, Bachstraße 4, 26197 Großenkneten